Innovative Beherbergungsformen im Fokus der touristischen Angebotserweiterung

Auch vor der Corona-Krise konnte der Trend beobachtet werden, dass Gastseitig ein größerer Wunsch hin zu individualistischen Urlaubsangeboten besteht. Dieser wurde speziell durch die Krise verstärkt. Viele Touristen wollen weg von klassischen Angeboten. Österreichs Touristiker reagieren und es lässt sich eine starke Tendenz zur Schaffung touristischer Alleinstellungsmerkmale erkennen.

Kreativer und innovativer Unternehmergeist gepaart mit der Konzeption neuer Angebote ergibt neue, alternative Beherbergungsformen. Die daraus entstehende differenzierte Angebotslandschaft macht den österreichischen Tourismus zukunftsfit und zeigt die Bereitschaft der heimischen Unternehmer sich schnell und gezielt an neue Bedürfnisse anzupassen.

Ein besonders schönes Projekt sind die Häuschen „Bett in da Wies’n“ des 3-Hauben-Restaurants „Triad“ in Bad Schönau. Veronika und Uwe Machreich sind mit diesem Konzept, an dem unser Generaldirektor Kleemann auch bei der Firma List, die diese besonders netten Desingner“schachteln“ entwickelt, gebaut und geliefert hat, ein wenig mitdenken konnte, auch mit dem Niederösterreichischen Tourismuspreis „Kategorie Innovation“ ausgezeichnet worden. Im Gespräch mit ÖHT hat Veronika Machreich kürzlich gesagt, dass alle Einheiten von Juni bis Ende Oktober ausgebucht sind. Gäste sind nicht nur Wanderer und Urlauber in den Wiener Alpen, sondern ganz besonders auch Restaurantbesucher. „…und das sind uns die liebsten Gäste, weil sie im Restaurant mehr essen, mehr trinken, weil sich nicht heimfahren müssen und meistens auch noch eine gute Flasche Wein in Ihr Bett in da Wies’n mitnehmen“ sagt Veronika. Und Uwe Machreich ergänzt: Das ist auch der Grund, warum wir diese Investition bereits in zwei Jahren amortisiert haben. Die Häuschen sind übrigens in verschiedensten Größen und Ausstattungen erhältlich. Die Anlieferung erfolgt per Kranwagen und die Aufstellung vor Ort ist mit Schraubfundamenten in etwa zwei Stunden erledigt.

Um das Gastseitige „Hide-Away“-Gefühl zu stärken entstehen neue Konzepte wie etwa „Glamping“ auf der Alm, wohnen im Baumhaus oder schlafen unter freiem Himmel im großen Walsertal. Um die Entwicklung solcher innovativen Projekte weiter zu fördern, eignet sich der ÖHT erp-Kleinkredit bis zu EUR 1 Million ideal. Aufgrund flexibler Laufzeitmodelle und zinsgünstiger (Fix)Konditionen können Unternehmer leichter neue Projekte realisieren und dadurch regionale Alleinstellungsmerkmale entwickeln, die schlussendlich den gesamten österreichischen Tourismus diverser und gleichzeitig attraktiver machen.

Wir beobachten seit längerem, dass Gäste ein besonderes Urlaubserlebnis wollen, welches über das klassische 0815-Erlebnis hinausgeht. Wir freuen uns deshalb sehr, dass der Trend zu differenzierten und besonderen Angeboten geht und wir damit den Urlaubsstandort Österreich weiterhin stärken können

Generaldirektor Mag. Wolfgang Kleemann